Nie wieder – Damit Vergangenheit nicht Zukunft wird! – 80. Jahrestag der Reichspogromnacht am 9./10. November 1938

16. Oktober 2018

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Das Bündnis „Köln stellt sich quer“ ruft gemeinsam mit dem „Ehrenfelder Kuratorium Edelweißpiraten“ zum 10. November zu Kundgebung und Gedenkgang auf. Wie es seit Jahrzehnten Tradition ist: Von der ehemaligen Synagoge in der Körnerstraße bis zu den Bahnbögen in der Bartholomäus-Schink-Straße.

Wir sind entsetzt, dass 80 Jahre nach der Reichspogromnacht Antisemitismus und Rassismus immer noch nicht überwunden sind. Nie wieder – Damit Vergangenheit nicht Zukunft wird! – 80. Jahrestag der Reichspogromnacht am 9./10. November 1938 weiterlesen »

ESTHER BEJARANO & MICROPHONE MAFIA — AMA LA VITA

11. Oktober 2018

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Samstag 27. Oktober 2018

ESTHER BEJARANO & MICROPHONE MAFIA
AMA LA VITA


International, multilingual, multicultural – so beschreibt
sich die Microphone Mafia selbst in einem ihrer Songs und zeigt
damit Vielfalt auf verschiedenen Ebenen. Die in Köln geborenen
Musiker treten gemeinsam mit Esther Bejarano auf.
Die Holocaustüberlebende spielte nach ihrer Deportation im
Jahr 1943 im Mädchenorchester von Auschwitz.
Trotz ihrer unterschiedlichen Prägung und Musik, stehen
die Kölner und Esther Bejarano gemeinsam auf gegen
Fremdenhass und Rassismus und engagieren sich mit ihrem
Konzert für ein breiteres Demokratieverständnis.
Konzert | Beginn 19 Uhr / Einlass 18:30 Uhr
Mülheimer Bürgerhaus MüTZe
Berliner Str. 77 / 51063 Köln
Eintritt: 15€, erm. 10€
Vorverkauf: Museumskasse EL-DE-Haus
© Manfred Esser
© Christina Palitsch
außerdem in Köln-Mülheim bei
Wolfgang Bergmann, Tel.: 0151 43237730, bergmann@koeln-go.de

 

NS-Dok Spendenaktion_Programmheft_Digital

Flyer Veranstaltung 27.10.2018

Besuch des Befreiungsmuseums Groesbeek (NL)

23. September 2018

Am 7.10.2018 wird die VVN-BdA Köln gemeinsam mit der VVN-BdA Düsseldorf die Sonderausstellung zur Rolle der Kommunisten im Widerstand besuchen:

„Die Kommunisten. Im Widerstand gegen Faschismus und Kapital“

Am Sonntag, den 7. Oktober 2018 wird die Kreisvereinigung Düsseldorf der VVN-BdA eine Busfahrt zum Nationaal Bevrijdingsmuseum 1944-1945 in Groesbeek unweit von Kleve unternehmen. Dort findet zum Jahr des Widerstandes 2018 bis zum 28. Oktober 2018 eine Sonderausstellung zur Rolle der Kommunisten in den Niederlanden statt:

Im Ausstellungstext heißt es:

„Die Kommunisten waren die ersten in den Niederlanden, die sich dem Faschismus widersetzten. Schon zu Beginn der 30er Jahre waren sie illegal tätig, um den Widerstand in Deutschland zu unterstützen. Am ersten Tag der Besetzung der Niederlande wurde die gesamte Kommunistische Partei der Niederlande (CPN) zu einer Widerstandsorganisation….Unmittelbar nach der Befreiung war die CPN überaus beliebt, auch dank ihrer Rolle im Widerstand. Dies war aber nur von kurzer Dauer, da in den Niederlanden bald der Antikommunismus des Kalten Krieges überwog…In der Ausstellung…wird diese spannende Geschichte durch zahlreiche Plakate, Zeitungen, Fotos, Videomaterial und Musikfragmente illustriert… Die Vielzahl von Geschichten zum Widerstand aus dieser Zeit kann Anstoß sein, über den Widerstand von damals und seine Bedeutung für heute nachzudenken…“

Flyer_Fahrt_Groesbeek

Treffpunkt | Busbahnhof Düsseldorf

Ab 13:00 Uhr | deutschsprachige Führung durch die Ausstellung (anschließend Zeit, sich persönlich umzuschauen)

Wieder in Düsseldorf zwischen 19 und 20 Uhr

Anmeldung sofort, spätestens bis zum 15. September an: info@vvn-duesseldorf.de
Telefon 0163-9716507

Kosten je nach TN-Zahl zwischen 30 und 40 Euro (Busfahrt, Eintritt und Führung)

Anzahlung 25 Euro, die mit der Anmeldung an folgendes. Konto zu entrichten sind:
Stadtsparkasse, Düsseldorf | IBAN DE48 3005 0110 1004 0685 63

Weitere Informationen dazu und zur Anmeldung im Flyer: Fahrt Groesbeek_Koeln

Köln zeigt Haltung: Aufnehmen, Hierbleiben, Solidarität

29. August 2018

Aufnehmen statt Abschotten!
Menschen ertrinken. Retter*innen werden kriminalisiert. Menschen werden an der Flucht gehindert, Schutz vor Krieg und Verfolgung ist nicht mehr sichergestellt. Die EU und Deutschland
haben sich von der Geltung des Flüchtlingsschutzes verabschiedet. Der Abschottung Europas, dem Versperren von Fluchtwegen und der Zusammenarbeit mit autoritären Regierungen
fallen jährlich tausende Menschen zum Opfer. Gegen diese Politik der Abschottung stehen wir auf: Wir fordern sichere Fluchtwege. Wir setzen uns ein für das Grundrecht auf Flucht und Schutz. Wir fordern Bund und Land auf, das Angebot der Oberbürgermeisterin sofort umzusetzen, Geflüchtete aufzunehmen und Köln zuzuweisen. Köln zeigt Haltung: Aufnehmen, Hierbleiben, Solidarität weiterlesen »

Kritik am Entwurf des geplanten Polizeigesetzes NRW

29. August 2018

Die NRW Landesregierung will das Polizeigesetz NRW ändern und hat einen Referentenentwurf „Sicherheitspakets I“ vorgelegt. Im Zentrum steht das Vorgehen gegen terroristische Bedrohung, aber auch gegen „sonstiges extremistisches Spektrum“. Nach Protesten wurde die Abstimmung darüber auf September verschoben.

Der Referentenentwurf sieht im Wesentlichen folgende Regelungen vor:

1. Einführung des Begriffs der sogenannten „drohenden Gefahr“ und „drohenden terroristischen Gefahr“ als zusätzliche Gefahrenbegriffskategorien nach den Maßgaben des Bundesverfassungsgerichts. Darunter fällt auch die Einführung des Begriffs der drohenden Gefahr „wenn lediglich das individuelle Verhalten einer Person die konkrete Wahrscheinlichkeit begründet, dass die Person innerhalb eines absehbaren Zeitraumes eine Straftat von erheblicher Bedeutung begehen wird“. (Änderungen in § 8 PolG NRW – E) Problematisch daran ist vor allem, dass diese Begriffsbestimmung dazu genutzt wird, Freiheitsrechte in extremen Maße einzuschränken. Mit den individuellen Verhalten kann auch eine politische Betätigung gemeint sein wie z.B. die Beteiligung an Demonstrationen gegen G20, nach denen es Krawalle gab. Damit ist der Unterdrückung von Oppositionellen Tür und Tor geöffnet.

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Wut über das Urteil im NSU-Prozess 

29. August 2018

Presseerklärung von Nebenklagevertreter*innen zum Ende des NSU-Verfahrens

Am Mittwoch, dem 11. Juli 2018, ist nach fünf Jahren das Urteil im NSU-Verfahren vor dem Oberlandesgericht München gesprochen worden.

Wir als Nebenklagevertreter*innen erklären für unsere Mandant*innen:

Wir sind nicht nur enttäuscht, sondern auch wütend über das Urteil. Nicht nur, weil die Angeklagten Eminger und Wohlleben deutlich niedrigere Strafen erhalten haben, als es die Bundesanwaltschaft gefordert hatte. Viel schlimmer ist für die Nebenkläger*innen, dass das Urteil ein Schlussstrich sein will. Das Gericht stellt den NSU als abgeschottetes Trio dar, das bereits vor dem Untertauchen seine Entscheidungen alleine traf.Es spricht auch die Ermittlungsbehörden davon frei, dass sie Böhnhardt, Mundlos und Zschäpe nach deren Untertauchen hätten finden können und müssen. Den Verfassungsschutz und die strukturell rassistischen Ermittlungen zu Lasten der Angehörigen der Opfer erwähnt es gar nicht. Wut über das Urteil im NSU-Prozess  weiterlesen »

Antisemitischer Übergriff in Bonn

29. August 2018

Ein 50-jähriger, in den USA lebender, israelischer Hochschulprofessor war  am 11.07.2018  in Begleitung einer Bekannten im Bereich des Bonner Hofgartens unterwegs, als ihn  ein 20-jähriger Mann auf seine Kippa ansprach und ihn im weiteren Gespräch beleidigte. Der Angreifer schlug ihm die Kippa mehrfach vom Kopf, schubste und schlug ihn gegen die Schulter und sagte unter anderem: „Kein Jude in Deutschland“. Antisemitischer Übergriff in Bonn weiterlesen »

Neues vom rechten Rand

29. August 2018

Ende Juli zogen wiederholt 7 bis 8 Anhänger der extrem rechten „Identitären Bewegung“ (IBD) durch Köln-Riehl und klebten Plakate mit der Aufschrift „Integration ist eine Lüge!“. Ebenfalls steckten sie Flugblätter der IBD und der extrem rechten „Ein-Prozent“-Bewegung in Briefkästen.

Vereinzelt wurden in den vergangenen Wochen auch Exemplare der Zeitschrift „Blauer Brief“ in Briefkästen gesteckt. Dies ist die Fraktionszeitschrift der AfD Köln. Die Sommer-Ausgabe erschien mit dem Titelblatt „Gefährliche & verrufene Orte in Köln. Schlusslicht von NRW“ und zeigt die U-Bahn-Station „Kalk Post“. Nicht weit von dort, in Humboldt-Gremberg, war Anfang Juli ein 28-jähriger Mann in eine von Kurden betriebene Shisha-Bar gestürmt, hatte rassistische Parolen gerufen, wahllos auf mehrere Menschen eingeprügelt und Inventar zerstört. Vier Gäste wurden dabei verletzt. Neues vom rechten Rand weiterlesen »

Mehrere hundert Menschen protestierten gegen Aufmarsch der „Patrioten NRW“

29. August 2018

Lediglich etwa 120 Nazis haben die Organisatoren*innen aus ganz NRW und darüber hinaus am letzten Samstag, am 18.8. nach Köln angekarrt. Am äußersten Rand des Breslauer Platzes, fernab jeglicher Öffentlichkeit, versammelten sich in einem aufgebautem Käfig Nazi Hooligans von HoGeSa, einige Identitäre und Ex-Pro Kölner*innen, darunter viele Teilnehmende mit eindeutigen Gewaltaufrufen auf ihren T-Shirts. Stefanie L. aus Köln eröffnete die Versammlung, die von beiden Seiten durch Gegendemonstrant*innen beschallt wurden. Mehrere hundert Menschen protestierten gegen Aufmarsch der „Patrioten NRW“ weiterlesen »

Auch bei mehr als 30 Grad: Gemeinsam gegen Atomwaffen

29. August 2018

Der 7. August ist selten regnerisch und kühl. In diesem Jahr aber war es um 17.00 Uhr selbst auf der zugigen Domplatte immer noch deutlich heißer als 30°. Obwohl Eisdielen und Biergärten lockten blieben dennoch eine Menge Menschen, die auf dem Weg vom Hauptbahnhof in die Stadt (oder umgekehrt) waren stehen, und hörten zu, was ihnen die Redner(innen), die während der vom Kölner Friedensforum und der DFG/VK organisierten Kundgebung anlässlich des 73. Jahrestages der Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki, zu sagen hatten. Sichtlich beeindruckt, lauschten sie den Worten von Herrn Michimasa Hirata, einem Überlebenden dieses Massenmordes. Herr Michimasa, der in Vertretung des bekannten Friedensaktivisten Kazuo Soda nach Köln gekommen war, berichtete nicht nur ergreifend über seine Erlebnisse am 6. August 1945, sondern zog auch Schlussfolgerungen für die Gegenwart. Für ihn hieß das: Atomare Abrüstung genauso wie Ausstieg aus der Atomenergie. Auch bei mehr als 30 Grad: Gemeinsam gegen Atomwaffen weiterlesen »

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