Filmpremiere: Walter Kaufmann – Welch ein Leben!

19. September 2021

Kinodokumentarfilm von Karin Kaper und Dirk Szuszies
In ehrendem Gedenken an Walter Kaufmann

Premiere in Köln im Odeon Severinstraße 81 am Sonntag 3.10.21 um 14 Uhr

Premiere in Bonn in der Neuen Filmbühne am Mittwoch 6.10.21 um 17.30 Uhr

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Stolpersteine für Alice und Kurt Bachmann

17. September 2021

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Am 28. September um 9.40 Uhr werden hier in der Euskirchener Straße vor der Hausnummer 21 Stolpersteine für Alice und Kurt Bachmann verlegt. Wer waren die beiden Menschen, derer hier gedacht wird?

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Edelweißpiraten-Tour 2021

25. Juni 2021

»Solidarität, Zusammenhalt« – 25.06 – 11.09. Köln & Umgebung
Auch in diesem Jahr können wir wegen der Seuche nicht unser traditionelles Festival zu Ehren der Edelweißpiraten im Friedenspark feiern. Stattdessen wandeln wir mit vielen kleinen Veranstaltungen auf den Spuren der unangepassten, rebellischen Jugend, mit schöner Musik und inspirierenden Entdeckungen! Unser Jahresthema »Solidarität, Zusammenhalt« benennt wichtige Ideale der Edelweißpiraten und anderer unangepasster Jugendgruppen während der Nazizeit, die auch heute wieder wichtig sind, beim Kampf gegen die aktuellen Bedrohungen: Solidarität mit allen, die unsere Hilfe brauchen und Zusammenhalt für eine offene, freie, gerechtere Gesellschaft!
Alle Infos und Termine ganz bald auf www.edelweisspiratenfestival.de

In Kooperation mit dem NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln und dem Humba e.V.
Bitte bei (fast) allen Veranstaltungen anmelden: info@edelweisspiratenfestival.de – Das vereinfacht die Vorbereitung, gerade auch hinsichtlich wechselnder Corona-Regeln. Spontane Besuche sind aber zumeist auch möglich. Aktuelle Infos: www.facebook.com/Edelweisspiratenfestival/

Fr. 25.06., 19 Uhr (Einl. 17 Uhr), Odonien, Hornstr. 85, 50823 Köln Ehrenfeld
Edelweißpiraten-Tour 2021 – Eröffnungs-Konzert + Talk:
HopStop Banda & Gäste
»Russisch-Jüdisch-Deutsche Freundschaft«
Zur Eröffnung widmen wir uns einem sehr ambivalenten Kapitel der europäischen Geschichte, in dem Momente großer Schönheit und unglaublicher Grausamkeit aufeinandertreffen. Wir gedenken mit diesem Konzert den Russischen, Ukrainischen, Polnischen, Allen Zwangsarbeitern, die an diesem Ort gefangen waren; Und diskutieren mit Bella Lieberman, Sava Freudenfeld und Erik „Fotler“ Schellhorn über „Völkerfreundschaft“ und Musik. Schließlich singen wir mit dem bündischen Liedermacher Fotler Edelweißpiratenlieder und feiern die HopStop Banda mit ihrer großartigen jüdischen, russischen, ukrainischen, lateinamerikanischen, kölschen Mischpoke! (Keine Reservierung oder Testpflicht, aber AHA-Regeln) – Kommt früh genug!

So. 27.06., 15:15 Uhr, TreffpunktClaudiusstraße, 50678 Köln Südstadt
Edelweißpiraten-Tour 2021 – Stadtführung mit Musik:
»Im Zentrum der Macht«
Mit Sabine Eichler + Herbert „Flönz“ Schmidt
Die Führung beginnt und endet vor der Alten Universität (heute TH Köln), wo während der NS-Zeit die Gauleitung der NSDAP residierte, und berichtet, auch am Beispiel von individuellen Schicksalen, vom Hitler-Faschismus und jugendlichem Widerstand in der Südstadt.
Anmeldung (max. 50 P.): info@edelweisspiratenfestival.de
   +
So. 27.06., 17:30 Uhr, Claudiusstraße (am Römerpark), 50678 Köln Südstadt
Edelweißpiraten-Tour 2021 – Konzert:
Microphon Mafia, Markus Reinhardt & Buntes Herz
Ein Platzkonzert von alten Freunden des Edelweißpiratenfestivals, tollen, engagierten Künstlern mit sehr unterschiedlichen Hinter- und Vordergründen, die für ein weltoffenes, solidarisches Köln stehen und bereits einiges bewegt haben: Gegen Rassismus und soziale Ausgrenzung – für Vielfalt und Toleranz; Und das mit guter Musik und jecken Kombinationen, von Rap bis Kölschrock, von Gypsy Swing bis syrischem Folk. Eintritt frei, Spenden erlaubt. 
Anmeldung (max. 200 P.): info@edelweisspiratenfestival.de

Sa. 03.07., Treff: 16 Uhr Leipziger Platz (Seite Blücher Str.), 50733 Köln Nippes
Edelweißpiraten-Tour 2021 – Stadtführung mit Musik:
»Der Club der Edelweißpiraten«
Die Historikerin Sarah Keppel (NS Dok) berichtet uns von den Ereignissen rund um den Leipziger Platz sowie im Sechzigveedel, von Ungehorsam und Widerstand gegen das Nazi-Regime, sowie dem Schicksal einiger Nippeser.  – Anmeldung (max. 50 P.): info@edelweisspiratenfestival.de

So. 04.07., Treff: 12 Uhr, Treff: Steinhauerhäuschen Str., 53797 Lohmar-Kreuznaaf
Edelweißpiraten-Tour 2021 – Wanderung mit Musik:
»Spurensuche im Naafbachtal«
Mit Wolfgang „Callas“ Menzer + Fotler & Co wandern wir auf den Spuren der Navajos, Edelweißpiraten und anderen rebellischen Jugendgruppen. „Callas“ Mutter war eine Dellbücker „Kittelbachpiratin“ und sein Vater ein „Navajo“ aus Bickendorf.Anmeldung (max. 50 P.): info@edelweisspiratenfestival.de

Sa. 10.07., Treff: 16 Uhr / 17:30 Uhr, Beethovenpark / Manderscheider, 50937 Köln Sülz
Edelweißpiraten-Tour 2021 – Stadtspaziergang mit anschließendem Konzert:
»Die Piraten vom Manderscheider Platz«
(in Koop mit der Bezirksvertretung und dem Friedensbildungswerk)

Anmeldung (max. 50 / 200 P.): info@edelweisspiratenfestival.de

Fr. 16.07., 19 Uhr, Naturfreundegarten Bonn, Ecke Bergheimer Str./ Gensemer Str.
In Kooperation mit der  Edelweißpiraten-Tour 2021
»session of jugendwiderstand«
»interaktiver diskussionsabend mit jungen aktivist*innen und musik. gespräch
mit: anna dahl (naturfreundejugend), luana ramalho krauthäuser (healthforfuture),
luca samlidis (fridaysforfuture). poesie und musik von: mara (naturfreunde bonn),
luana (singer-songwriterin/edelweißpiraten-tour), u.a.«

Sa. 17.07., 11 Uhr – 13 Uhr, Treffpunkt Clodwigplatz, Severinstor, 50678 Köln Südstadt (Ende im EL-DE-Haus)
»Treffpunkt Volksgarten 1936 – 1944« –
unangepasste Jugendliche in der Kölner Südstadt
Mit Barbara Kirschbaum auf den Spuren der Edelweißpiraten, in ihren wohl wichtigsten Refugium. Diese Führung wurde von NS-Dok-Team vor der Corona-Krise ausgearbeitet und feiert nun endlich Premiere!
(max. 50 P.): info@edelweisspiratenfestival.de

So. 18.07., Treff: 11 Uhr Start Ecke Deutzer Freiheit / Brückenrampe, 50679 Köln Deutz
Edelweißpiraten-Tour 2021 – Radtour – Konzert:
»Fluchtpunkt Margaretenhöhe«
Wir fahren (gemütlich) eine der liebsten Radtouren der Edelweißpiraten nach, zu einem schönen Ausflugslokal, das noch immer existiert. Mit Gertrud Heinrichs und Musik von Stephan Kuntz. …

Fortsetzung folgt! Es geht noch nach Mülheim, Königswinter, Bickendorf, die Kölner Südstadt etcetera! – Am besten vorher immer mal auf unsere Websites schauen: www.edelweisspiratenfestival.de
www.facebook.com/Edelweisspiratenfestival/

80 Jahre Überfall auf die Sowjetunion

20. Juni 2021

Wir dokumentieren die Rede von Ulrich Schneider (Generalsekretär des FIR) bei der Demonstration in Köln:

Wenn wir heute aus deutscher Perspektive an den Überfall auf die Sowjetunion, den so genannten „Fall Barbarossa“ erinnern, dann müssten wir über viele Aspekte sprechen:

Über die praktische und ideologische Kriegsvorbereitung, über die verbrecherische Durchführung mit ihren Kriegsverbrechen, die Behandlung der Kriegsgefangenen und die Ausplünderung der Sowjetunion, der besondere Charakter dieses Krieges als ideologisch legitimierter Vernichtungskrieg gegen den „jüdischen Bolschewismus“ bis zum Prinzip der „verbrannten Erde“ beim von der Roten Armee erzwungenen Rückzug.

Ulrich Schneider (FIR) Bild: © Jochen Vogler / r-mediabase

Aus diesen vielen Perspektiven möchte ich nur drei herausgreifen, die m.E. in der öffentlichen Debatte in der Regel zu kurz kommen.

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Lucyna Filip „Juden in Oświęcim 1918 -1941“

20. Juni 2021

Bitte um finanzielle Unterstützung

Die Autorin Lucyna Filip aus Oświęcim beabsichtigt die englische Übersetzung ihres Buches über die Geschichte der jüdischen Gemeinde in ihrer Stadt „Juden in Oświęcim 1918 -1941“ zu veröffentlichen und bittet um finanzielle Unterstützung. Auf Einladung der Kölnischen Gesellschaft und mehrerer Kooperationspartner hatte die Autorin im März 2015 im Kölner NS-Dokumentationszentrum auf der Grundlage ihres deutschsprachigen Buches einen inhalts- und facettenreichen Vortrag gehalten, in dem Sie über jüdisches Leben vor dem Krieg berichtete. Mehr als die Hälfte der 14000 Einwohner:innen der Stadt, in deren Nähe die deutsche Besatzungsmacht das Vernichtungslager Auschwitz errichtete, waren Jüdinnen und Juden. Auch die grausamen Ereignisse und Verbrechen nach der Besatzung thematisiert Lucyna Filip ausführlich. Sie möchte nun ihr Buch ins Englische übersetzen lassen und benötigt hierfür Spenden, die für Druck und Lektorat anstehen. Daher möchten wir dazu aufrufen, die Übersetzung dieses wichtigen Buches mit einer finanziellen Unterstützung zu ermöglichen.

Spenden können auf folgendes Konto überwiesen werden:
Lucyna Filip
IBAN: PL 88124041551978001062285592
SWIFT: PKOPPLPW

Nie wieder brennende Bücher, nie wieder Faschismus, nie wieder Krieg!

20. Juni 2021

Teile der Lesung sind jetzt auf https://r-mediabase.eu/eine-lesung-in-koeln-nazibarbarei-begann-mit-buecherverbrennung veröffentlicht worden.

Aufruf zu antifaschistischen Lesungen anlässlich des 88. Jahrestages der Bücherverbrennung

Die Lesungen werden dieses Jahr am 22.06, von 12 bis 16 Uhr hinter dem Hauptgebäude der Universität, auf dem Grüngürtel stattfinden.

„Denn über der Düsterkeit dessen, was Francisco da gemalt hatte, glänzte seine Lust zu leben, zu sehen, zu malen, seine ungeheure Freude am Leben, wie immer es sein mochte.“ Lion Feuchtwanger: „Goya. Oder der arge Weg der Erkenntnis“, S. 210.
Vor 88 Jahren wurden an den deutschen Universitäten von nationalistisch verhetzten Studierenden die Bücher von jüdischen, bürgerlich-humanistischen, sozialistischen und kommunistischen Autorinnen und Autoren verbrannt, am 17. Mai 1933 auch an der Universität Köln. Verbrannt und verboten wurden die Werke von Autorinnen und Autoren wie Nelly Sachs, Erich Maria Remarque, Rosa Luxemburg, Thomas und Heinrich Mann, Bertolt Brecht, Anna Seghers, Lion Feuchtwanger, Berta von Suttner, Kurt Tucholsky, Arnold Zweig, Stefan Zweig, Sigmund Freud, Irmgard Keun, Heinrich Heine, Karl Marx und vielen anderen. Nie wieder!

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Gemeinsame Sicherheit statt Konfrontation – Abrüstung und Entspannung jetzt!

6. Juni 2021

Samstag, 19. Juni 2021, 14:00 Uhr, Barbarossaplatz, Köln

Im Rahmen der bundesweiten Aktionstage „Abrüsten statt Aufrüsten“ und aus Anlass des 80. Jahrestages des Überfalls auf die UdSSR:

Demo zum Friesenplatz mit Tafeln der Erinnerung, Kundgebung und Kulturprogrammm

Wir wandeln den Friesenplatz in Friedensplatz um mit Musik von HopStopBanda und Reden von:
Ulrich Schneider (Generalsekretär der Internationa­len Föderation der Widerstandskämpfer – FIR)
Michael Müller (Vorsitzender der Naturfreunde, Staatssekretär a. D.)
Angelika Claußen (Vorsitzende der ärztlichen Friedensorganisation IPPNW)
– Witich Roßmann (Vorsitzender des DGB Köln)

Grußworte von Fridays for Future, Bündnis Mietenstopp und dem Gesundheitsbündnis Köln

Unser Flyer zur Mobilisierung und zum Herunterladen ist unter diesem Link zu finden: http://koelnerfriedensforum.org/wp-content/mediathek/2021/06/Demo-Gemeinsame-Sicherheit-19-06-21_A4-2.pdf

Laufende Infos zur Veranstaltung unter: https://www.facebook.com/events/317594540044601

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Erinnern heißt kämpfen – Kein nächstes Opfer! Hatırlamak direnmektir – bir daha yaşanmaması için!

29. Mai 2021

***türkischer Aufruf weiter unten***

Erinnern heißt kämpfen – Kein nächstes Opfer!
Kundgebung: 9. Juni 2021, 19 bis 21 Uhr, Keupstrasse/Schanzenstraße, Köln-Mülheim 


Am 9. Juni jährt sich der Tag des Nagelbombenanschlages des NSU zum 17. Mal. Gemeinsam mit den Menschen aus der Keupstraße und anderen Betroffenen rassistischer Gewalt wollen wir an diesem Tag an den Anschlag erinnern, Anklage erheben und unseren Widerstand gegen rassistische Strukturen sichtbar machen. Denn diese Strukturen haben bis heute Kontinuität – sie zeigen sich in den jüngsten tödlichen Anschlägen von Halle bis Hanau, in den Sicherheitsbehörden, im Alltag. Deshalb haben wir aus vielen Städten Initiativen von Betroffenen eingeladen, um diesen Tag gemeinsam zu begehen. 

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8.Mai 1945 – Tag der Befreiung // 76 Jahre Befreiung

29. April 2021

Vor 76 Jahren, am 8. Mai 1945, war mit der Unterzeichnung der bedingungslosen Kapitulation der Wehrmacht die militärische Befreiung Deutschlands vom Faschismus beendet. Die vereinten Kräfte der vier Alliierten, der mit ihnen verbündeten Staaten und der Widerstandsbewegungen, die für ihre Freiheit kämpften, hatten dem faschistischen Völkermord, der Unterdrückung durch die deutschen Eroberer und dem Krieg ein Ende gemacht und Europa befreit. Dem Krieg der Nazis und ihren Morden inner- und außerhalb Deutschlands waren etwa 60 Millionen Menschen zum Opfer gefallen, davon 27 Millionen Bürgerinnen und Bürger der Sowjetunion und 6 Millionen jüdische Menschen.

Für die Frauen, Männer und Kinder, die in den Ländern lebten, die von den faschistischen Armeen überfallen und besetzt worden waren, bedeutete der 8. Mai endgültig den Tag der Freiheit. Ebenso ein Tag der Befreiung war er für die aus politischen und rassistischen Gründen Verfolgten, für die Überlebenden der Konzentrations- und Vernichtungslager, die Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter, diejenigen, die 12 Jahre lang unter Terror und Unterdrückung gelitten hatten. Und er war der Tag der Befreiung vom Krieg – auch für diejenigen, die das damals und lange Jahre danach nicht wahrhaben wollten.

Für die aus Lagern und Zuchthäusern befreiten Nazigegnerinnen und Nazigegner war, über alle weltanschaulichen und politischen Grenzen hinweg, eines klar: Das faschistische Grauen darf sich niemals wiederholen. Nie wieder Faschismus, nie wieder Krieg – dafür galt es, gemeinsam einzutreten.

Wir müssen heute feststellen, dass dieses Vermächtnis auch nach 76 Jahren immer noch nicht vollständig erfüllt worden ist. Nazis morden wieder in Deutschland, verletzen und bedrohen Menschen, verbreiten ihre Parolen auf den Straßen und in den sozialen Medien. Selbst in den Parlamenten werden rassistische Hetzreden gehalten und der Nazifaschismus relativiert.

In diesem Jahr jährt sich aber auch zum achtzigsten mal der Überfall der deutschen Wehrmacht auf die Sowjetunion, der beispiellose Verbrechen an Sowjetbürgerinnen und Sowjetbürgern nach sich zog. Die Menschen der Sowjetunion zahlten einen unerhörten Blutzoll für die Befreiung ihres Landes und die Befreiung Europas. Auch ihrer wollen wir an diesem 8. Mai 2021 gedenken. Das bedeutet für uns auch, eine Politik der Verständigung gegenüber Russland zu fordern, verbunden mit dem Verzicht auf alle Maßnahmen, sowohl wirtschaftliche, politische als auch vor allem militärische, die Spannungen anheizen. Frieden in Europa geht nur gemeinsam und nicht gegeneinander. Abrüstung und Entspannungspolitik sind das Gebot der Stunde.

Auch 80 Jahre nach dem Überfall auf die UdSSR und 76 Jahre nach der Befreiung vom Faschismus bleibt die Forderung aktuell: Nie wieder Faschismus, nie wieder Krieg! Wir laden deshalb zu einer Gedenkstunde für die Opfer der Nazidiktatur und des faschistischen Eroberungskrieges sowie an den Tag der Befreiung ein, die am 8. Mai 2021 um 11.00 Uhr am ersten Mahnmal für die Opfer in der Grünanlage am Hansaring stattfindet.

  • Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen Gruppe Köln
  • Kölner Friedensforum
  • Verein zur Förderung der Städtepartnerschaft Köln – Wolgograd. e.V.
  • Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten Köln e.V.

Online-Gedenkstunde am 27. Januar 2021

24. Januar 2021

Wir dokumentieren hier die Einladung des Gedenkortes Jawne zum internationalen Holocaust-Gedenktag:

Liebe Freundinnen und Freunde,  sehr geehrte Damen und Herren,

Der Löwenbrunnen ist der Gedenkort für die über 1.160 jüdischen Kinder und Jugendlichen aus Köln, die in der Zeit des Nationalsozialismus deportiert und ermordet wurden. Seit vielen Jahren findet hier am 27. Januar, dem Holocaust-Gedenktag, eine Gedenkstunde mit Vertreterinnen und Vertretern von Evangelischer und Katholischer Kirche, Synagogen-Gemeinde Köln, Stadt Köln, Lern- und Gedenkort Jawne und mit Schülerinnen und Schülern statt. 

Aufgrund der Corona-Situation können wir uns in diesem Jahr leider nicht gemeinsam am Brunnen treffen – jedoch haben alle Beteiligten Audio- und Videobeiträge erstellt, die als

Video-Gedenkstunde am 27. Januar 2021 um 12.30 Uhr

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