Köln sagt Nein zur AfD! Protest gegen die Wahlversammlung der AfD

4. Juni 2020

Am Sonntag, den 07.06., will die Kölner AfD ihre Kandidat*innenliste für die Kommunalwahl im September aufstellen. Ihre Wahlversammlung dazu wird ab 09.30h im Kölner Gürzenich stattfinden.
Dies ist der geeignete Zeitpunkt hier in Köln klar zu zeigen, dass wir uns dem rassistischen und hetzerischen Wahlkampf der AfD in den nächsten Monaten entschieden entgegenstellen werden.
Die Kölner AfD zeigt allein mit ihren Facebookbeiträgen der letzten Tage, in denen sie die Politik vom Donald Trump feiert, gleichzeitig SPD und Grüne als Linksextremisten bezeichnet und ein Verbot der Antifa fordert, wo sie hin will. Zugleich hetzt sie sowohl gegen öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalten als auch gegen den Katholikenausschuss der Stadt Köln. Demokratie und Meinungsfreiheit sollen nur für Menschen gelten, die ihrer Meinung sind. Proteste und andere Meinungen dagegen sollen verboten und unterdrückt werden.
Dies in Verbindung mit ihrem ansonsten üblichen dumpfen Rassismus ist Rechtsextremismus pur. Köln sagt Nein zur AfD! Protest gegen die Wahlversammlung der AfD weiterlesen »

Nie wieder brennende Bücher – eine Lesung in Köln

23. Mai 2020

Nie wieder Krieg, nie wieder Faschismus,
nie wieder brennende Bücher!

Anlässlich des 87. Jahrestages der Bücherverbrennung wurden aus Werken der AutorInnen, deren Bücher im Faschismus verbrannt wurden, vorgelesen.

Teile der Lesung wurden gefilmt und können unter https://r-mediabase.eu/nie-wieder-brennende-buecher-eine-lesung-in-koeln aufgerufen werden.

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8. Mai: Gedenktag und Verpflichtung

16. Mai 2020

Köln-Mülheim Ratsplatz: das Denkmal „Faschismus. Krieg. Nie wieder!“ wurde am 8. Mai 1985 von der Friedensinitiative Mülheim dem Stadtbezirk geschenkt. Zum 75. Jahrestag der Befreiung ist es frisch im Boden verankert worden. Blumen wurden niedergelegt. Eine Infotafel erläuterte die Geschichte des Ortes.

Ja, den 8. Mai 2020, den 75. Jahrestag der Befreiung Deutschlands von Faschismus und Krieg, hatten wir Antifaschistinnen und Antifaschisten uns eigentlich anders vorgestellt. In feierlichem und würdigem Rahmen wollten wir der Befreiung, der Befreier und der Opfer des Naziregimes und des von ihm begonnenen Krieges gedenken – des Krieges, der von Deutschland aus seinen Anfang nahm, der am 8. Mai 1945 in Deutschland endete und der Abermillionen Menschenleben kostete.

Am Mülheimer Rheinufer zwischen Schlackenbergwerft und Düsseldorfer Straße befand sich ein Zwangsarbeiterlager der Firma Felten & Guilleaume Carlswerk AG, ca. 650 Menschen – vor allem aus der Sowjetunion – wurden hier gefangen gehalten. Viele überlebten die schwere Arbeit, Krankheiten und Bombenangriffe nicht. Mitglieder von Kein Veedel für Rassismus Mülheim, der Nachbarschaft Köln Nord, der Geschichtswerkstatt und der VVN erinnerten am 8. Mai an diesen Ort.

Aber Corona machte uns einen Strich durch die Rechnung und doch wurde gedacht. Am Mahnmal am Hansaring, am Westfriedhof, am Mahnmal Bartholomäus-Schink-Straße, in Brauweiler, am Deutzer Rheinufer und an vielen anderen Stätten des mörderischen Terrors wurden Blumen niedergelegt, gab es kleine Kundgebungen, hieß es: Nie wieder Faschismus, nie wieder Krieg! 8. Mai: Gedenktag und Verpflichtung weiterlesen »

Nie wieder Krieg, nie wieder Faschismus, nie wieder brennende Bücher!

10. Mai 2020

Lesung anlässlich des 87. Jahrestages der Bücherverbrennung am Mittwoch, den 20. Mai 2020, von 12:00 bis 15:00 Uhr
Ort in diesem Jahr: Grüngürtel hinter dem Hauptgebäude der Uni Köln

Jede und jeder ist eingeladen, zuzuhören und aus den Werken der AutorInnen, deren Bücher verbrannt wurden, vorzulesen.

(Gespräch von zwei Soldaten an der Front)
„,Ich habe nie einen Franzosen gesehen, bevor ich hierherkam, und den meisten Franzosen muss es so gehen wie uns. Die sind ebenso wenig gefragt wie wir hier.‘
,Weshalb ist dann überhaupt Krieg?‘ fragte Tjaden.
Kat zuckte die Achseln. ,Es muss Leute geben, denen der Krieg nützt.‘“
Erich-Maria Remarque: „Im Westen nichts Neues“, 1929.

„War denn nicht der Grundtrieb alles Nazitums immer Neid, Habgier, die Lust zum plündern, der geile Drang, sich in Macht und Geld zu sielen?“
Thomas Mann: „Deutsche Hörer“, März 1944.

 

Der Roman über die Schrecken des 1. Weltkriegs „Im Westen nichts Neues“ von Erich-Maria-Remarque ist in der Weimarer Republik hunderttausendfach gekauft worden. Die Schilderung der Brutalität und Sinnlosigkeit des 1. Weltkrieges legt die Überkommenheit einer sozial-hierarchisierten, ungleichen und autoritären Gesellschaft und ihrer Eliten offen: Hohler nationaler Pathos und die feige Schinderei der „Untergebenen“ in der Schule wie im Militär enden in den Schützengräben. „Heroismus beginnt da, wo die Vernunft streikt: bei der Geringschätzung des Lebens“ lässt Remarque im Roman „Der Weg zurück“ einen erschütterten Oberstleutnant über die Logik des Krieges sagen, nachdem die Beendigung des Krieges durch einen Aufstand von Matrosen und Soldaten erzwungen wurde und der deutsche Kaiser die Flucht ergriffen hatte. Die Vernunft steht auf Seiten des Friedens und des Lebens. Nie wieder Krieg, nie wieder Faschismus, nie wieder brennende Bücher! weiterlesen »

75. Jahrestag – 8. Mai 1945: Tag der Befreiung von Faschismus und Krieg

8. Mai 2020

Gedanken von Walborg Schröder, Ehrenvorsitzende der Deutsch-Russischen Gesellschaft Rhein/Ruhr, an den Grabstätten sowjetischer Kriegsgefangener und Zwangsarbeiter auf dem Laurentiusfriedhof in Bergisch Gladbach und dem Friedhof Leverkusen-Manfort. Durch die Coronakrise von Freunden vorgetragen

am 8. Mai 2020

Liebe Mitglieder der Deutsch-Russischen Gesellschaft,

liebe Freundinnen und Freunde,

heute, am 8. Mai 2020, dem 75. Jahrestag der Befreiung von Faschismus und Krieg, haben wir uns an den Gräbern der Opfer der faschistischen Barbarei zusammengefunden, um der hier ums Leben gekommenen sowjetischen Menschen zu gedenken, sie zu ehren. Ihnen Dank zu sagen! Das faschistische Deutschland wollte Europa unterjochen. Die slawischen Völker wie die jüdischen Menschen sollten ausgerottet werden – durch industriellen Massenmord, durch Hunger, durch Sklavenarbeit. Das Ziel war der Raub fremder Länder, „Lebensraum im Osten“ zu erhalten. 75. Jahrestag – 8. Mai 1945: Tag der Befreiung von Faschismus und Krieg weiterlesen »

8.Mai: Erinnerung, Mahnung, Verpflichtung

24. April 2020

Am 8. Mai 1945 kapitulierte die deutsche Wehrmacht bedingungslos – in Europa herrschte nach fast 6 Jahren Krieg wieder Friede und weitgehend Freiheit. Seit dem 1. September 1939, dem Tag des Überfalls auf Polen, hatte das faschistische Deutschland versucht, Europa zu unterjochen, hatte geraubt und gemordet. Die slawischen Völker sollten wie die jüdischen Menschen ausgerottet werden – durch industriellen Massenmord, durch Hunger, durch Sklavenarbeit. Ziel war der Raub fremder Länder, um „Lebensraum im Osten“ zu erhalten. Ziel waren Rohstoffe, waren landwirtschaftliche Erzeugnisse. Das Mittel, um diese Ziele zu erreichen, war Massenmord.

Die Befreiung der Menschen Europas erfolgte durch die Armeen der Alliierten aber auch durch Partisaninnen und Partisanen in vielen von Deutschen besetzten Ländern. Die Hauptkraft dieser Befreiung, die auch die meisten Opfer zu beklagen hatte, war die Sowjetunion, waren die Soldatinnen und Soldaten der Roten Armee. Sie, wie auch alle anderen, die mit unterschiedlichen Mitteln gegen die Nazis stritten, kämpften nicht nur für die eigene Freiheit, sondern auch für die Freiheit Deutschlands. Auch noch nach 75 Jahren können wir ihnen nicht genug dafür danken. 8.Mai: Erinnerung, Mahnung, Verpflichtung weiterlesen »

Petition: 8. Mai zum Feiertag machen! Was 75 Jahre nach Befreiung vom Faschismus getan werden muss!

17. April 2020

Ich überlebte als Mitglied des „Mädchenorchesters“ das deutsche Vernichtungslager Auschwitz und konnte vor 75 Jahren auf dem Todesmarsch der Häftlinge des KZ-Ravensbrück der SS entkommen. Ich bin Vorsitzende des Auschwitz-Komitees in der BRD e.V und Ehrenpräsidentin der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes -Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten.

Ich fordere: Der 8. Mai muss ein Feiertag werden! Ein Tag, an dem die Befreiung der Menschheit vom NS-Regime gefeiert werden kann. Das ist überfällig seit sieben Jahrzehnten. Und hilft vielleicht, endlich zu begreifen, dass der 8. Mai 1945 der Tag der Befreiung war, der Niederschlagung des NS-Regimes. Dies schrieb ich in einem offenen Brief am 26. Januar 2020 „an die Regierenden und alle Menschen, die aus der Geschichte lernen wollen“.

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Russland – Der alte neue Feind

14. März 2020

Am 27. Januar 1945 befreiten Truppen der Roten Armee das Vernichtungslager Auschwitz und die Häftlinge, die von ihren Nazipeinigern nicht auf Todesmärsche geschickt worden waren. Am 25. April 1945 trafen US-amerikanische und sowjetische Soldaten in Torgau an der Elbe erstmals bei der Befreiung Deutschlands vom Faschismus aufeinander und reichten sich die Hand. Anfang Mai 1945 hissten Soldaten der Sowjetunion ihre Fahne auf dem zerstörten Reichstag, nachdem sie unter riesigen Opfern an Menschenleben auch die deutsche Hauptstadt Berlin befreit hatten. Kein Mensch wäre in diesen Tagen auf die Idee gekommen, zu behaupten, der deutsch-russische Vertrag des Jahres 1939 hätte den Zweiten Weltkrieg ermöglicht und daher seien Nazideutschland und die Sowjetunion gleichermaßen für diesen Krieg und seine 50 Millionen Tote verantwortlich. Selbst in den Hochzeiten des Kalten Krieges, in den fünfziger und sechziger Jahren des letzten Jahrhunderts hätte kein ernstzunehmender Mensch einen solchen Unsinn behauptet.

Als sich dagegen der Beginn des Zweiten Weltkrieges im vergangenen Jahr zum achtzigsten Mal jährte, legte die Mehrheit der Abgeordneten des Europäischen Parlaments fest, „dass der Zweite Weltkrieg, der verheerendste Krieg in der Geschichte Europas, durch den auch als Molotow-Ribbentrop-Pakt bezeichneten berüchtigten Nichtangriffsvertrag zwischen dem nationalsozialistischen Deutschen Reich und der Sowjetunion vom 23. August 1939 und seine geheimen Zusatzprotokolle ausgelöst wurde, die zwei totalitären Regimen, die beide das Ziel der Eroberung der Welt verfolgten, ermöglichten, Europa in zwei Einflusssphären aufzuteilen“. Mit dieser Erklärung, der leider auch zahlreiche sozialdemokratische Abgeordnete zustimmten, wird die Tatsache der Kriegsschuld Nazideutschlands negiert, die Sowjetunion vom Opfer der Naziaggression und Befreier vom Faschismus zum (Mit-)Verantwortlichen für den Krieg gemacht und Ereignisse wie beispielsweise die Annektion Österreichs und das Münchner Abkommen, dass die Zerschlagung der Tschechoslowakei erst ermöglichte, negiert. Der Inhalt dieser Resolution ist falsch, geschichtsrevisionistisch und allein der Tatsache geschuldet, dass Russland politisch isoliert werden soll.

Diese Resolution dient der ideologischen Kriegsführung. Aber schon Jahrzehnte bevor sie von der Mehrheit der Parlamentarier(innen) beschlossen wurde, wurde die militärische Kriegsführung vorbereitet: Die mittel- und osteuropäischen Staaten vom Baltikum bis auf den Balkan wurden in die NATO aufgenommen und damit die Grenze dieses Bündnisses bis an die Westgrenze Russlands verschoben. Gleichzeitig wurden in diesen Ländern NATO-Truppen stationiert, darunter auch Soldat(inn)en der deutschen Bundeswehr. Das diese Stationierung gegen geltende Verträge verstößt, nach denen dort keine NATO-Truppen dauerhaft stationiert werden dürfen, wird von den Verantwortlichen mit einem billigen Taschenspielertrick umgangen: Die Truppen werden regelmäßig ausgetauscht und sind dadurch nicht dauerhaft stationiert.

In diesem Frühjahr werden auch die Bewohner(innen) der Bundesrepublik Deutschland hautnah mit dieser Politik der Aufrüstung gegen Russland konfrontiert: In den kommenden Monaten sollen tausende US-Soldaten mit Ihrem Kriegsgerät durch Deutschland transportiert werden, um die schnelle Truppenverlegung gen Osten zu üben. Dieses Manöver wird nicht nur zu Behinderungen des Verkehrs und zu Zerstörungen an der (Straßen-) Infrastruktur führen, es kostet auch nicht nur Geld, das für Bildung, Kranken- und Altenpflege dringend benötigt würde, es erhöht vor allem die Kriegsgefahr.

Wir Antifaschistinnen und Antifaschisten wissen, wer die Gräuel des 2. Weltkrieges zu verantworten hat: Es sind die Gleichen, die den Völkermord an den jüdischen Menschen anordneten, die Gleichen, die befahlen, mehr als halb Europa zu überfallen, zu besetzen und auszurauben. Wir wehren uns deshalb gegen die geschichtsrevisionistische Resolution des EU-Parlaments. Wir sind aber auch unserer Losung: „Nie wieder Faschismus, nie wieder Krieg!“ verpflichtet und beteiligen uns deshalb an den Protestaktionen der Friedensbewegung gegen das NATO-Manöver DEFENDER. Von deutschem Boden darf nie wieder Krieg ausgehen – das gilt auch und gerade in dem Jahr, in dem wir den 75. Jahrestag der Befreiung vom Faschismus begehen.

tri

Erzählcafé ist abgesagt

11. März 2020

Thomas Gabelin überlebte. Am 21. Dezember 1944 wurde er geboren. In einem Ghetto der Nazis. Genauer gesagt: in Theresienstadt. „Das war ein großes Wunder“, sagte seine Tante Ilse Kassel-Müller später. Denn Theresienstadt war lediglich eine Zwischenstation auf dem Weg nach Auschwitz. Theresienstadt ─ ein Synonym für Willkür, Zwangsarbeit, Hunger und Horror. Auch viele Babys starben in Theresienstadt – Thomas Gabelin überlebte und erzählt.

Am 26. März 2020 ist er von 15:00 bis 17:00 Uhr im Kölner Erzählcafé des Bundesverbands Information & Beratung für NS-Verfolgte e. V. zu Gast. Der Verein lädt hierzu alle Interessierten herzlich ein, um seine Geschichte zu hören:
Am 17. September 1944 wurde Gabelins Familie ─ Großmutter, Tante Ilse, Vater Werner und die im sechsten Monat schwangere Mutter Lore ─ von der Polizei verhaftet und zu einem Sammelplatz gebracht. Der
christliche Großvater und der zweijährige Richard, Thomas älterer Bruder, kamen mit. Dort gab es Listen. Die Nationalsozialisten besaßen immer Listen mit ausgewählten Namen. Der kleine Richard stand nicht darauf. Die Mutter bat darum, ihren Sohn dennoch mitnehmen zu dürfen, dies wurde ihr allerdings verweigert und der Großvater nahm den Jungen wieder mit nach Hause.
Die restliche Familie Gabelin gehörte zu den etwa 250 Jüdinnen und Juden aus sogenannten „Mischehen“, die am 18. September 1944 vom Schlachthof in Düsseldorf-Derendorf deportiert wurden. Tante und Großmutter mussten Zwangsarbeit leisten, Mutter und Vater kamen nach Theresienstadt. Unter furchtbaren Bedingungen überlebten alle fünf.
Im Sommer 1945 kehrte Thomas gemeinsam mit Mutter und Vater nach Krefeld zurück, dort fanden sie auch den kleinen Richard wieder. Dieser erkannte seine Eltern allerdings nicht mehr. Die Familie blieb in Krefeld, weil ihnen ein Visum in die USA, wegen der Mitgliedschaft des Vaters in der KPD und der VVN, verwehrt blieb.

Das Kölner Erzählcafé findet mehrmals im Jahr statt und steht Schulklassen, Jugendgruppen
und allen anderen Interessierten offen.

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Veranstaltungsort:
Residenz am Dom
An den Dominikanern 6-8
50668 Köln

 

Eine Veranstaltung des BUNDESVERBAND INFORMATION & BERATUNG FÜR NS-VERFOLGTE e.V.
Genovevastr. 72
Tel.: 0221 – 17 92 94 – 0
51063 Köln
Fax: 0221 – 17 92 94 – 29
www.nsberatung.de
E-Mail: info@nsberatung.de
Pressekontakt:
Milena Rivera
Tel. 0221-179294-12
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Abgesagt: „Spuren“ von Aysun Bademsoy

11. März 2020

Aufgrund von Corona wird die Veranstaltung zu einem späteren Zeitpunkt stattfinden.

Filmveranstaltung Spuren“ von Aysun Bademsoy, 23.3.2020

Zeit: 19:00 Uhr

Ort: ifs internationale filmschule köln

Schanzenstraße 28, 51063 Köln

Die Initiative „Keupstraße ist überall“, in Kooperation mit der“ifs“ (internationale filmschule köln) und „Kein Veedel für Rassismus“ Köln-Mülheim zeigen – als Erstaufführung in Köln – den Film „Spuren“ der Regisseurin Aysun Bademsoy. Nach dem Urteil im NSU-Prozess sind viele Fragen für die Hinterbliebenen der NSU-Opfer ungeklärt. Die Regisseurin Aysun Bademsoy hat einige von ihnen besucht. Welche tiefen Verletzungen die fremdenfeindlichen Morde und im Anschluss die Behandlung der Angehörigen durch Ermittlungsbeamte, Politik, Gesellschaft und Medien bei den Familien hinterlassen haben, dokumentiert Aysun Bademsoy in ihrem  Dokumentarfilm „Spuren“.

Frau Bademsoy wird anwesend sein.

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