Sebastian Dani Widerstandskämpfer in der Gruppe „Brotfabrik Germania“

2. Januar 2022

Am 14.10.2021 würdigte die SPD Bonn Menschen, die sich ehrenamtlich für andere sozial engagieren mit der Sebastian-Dani-Medaille. Dieser Tag ist ein ganz besonderer Tag in Bonn denn Sebastian Dani, SPD-Mitglied, Gewerkschaftssekretär Widerstandskämpfer in der Gruppe „Brotfabrik Germania“ und erster Bürgermeister der Stadt Bonn, würde an diesem Tag seinen 122. Geburtstag feiern.

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Neues vom rechten Rand

2. Januar 2022

Köln. In den Medien der extremen Rechten hat die Meldung, dass künftig Kölner Moscheen den öffentlichen Muezzin-Ruf zum Freitagsgebet beantragen können, hohe Wellen geschlagen. Dabei ist das Interesse der Kölner Moscheegemeinden an einer solchen Beantragung derzeit eher verhalten. In einem Kommentar in der rechten Wochenzeitung „Junge Freiheit“(15.10.2021) unter dem reißerischen Titel „Wir geben unsere Kultur auf“ wird gemutmaßt: „Wer garantiert, daß auf den einen Freitagsruf nicht bald die Forderung nach dem fünffachen folgt, wie er üblich ist – und letztlich die Ausweitung auf die ganze Woche?“. So etwas ist in der Kölner Regelung – sofern man diese überhaupt gelesen hat – nicht vorgesehen! Die Neonazis von der Partei „Die Rechte“ im Rhein-Erft-Kreis schwadronieren von einem „Toleranzwahn“ und lehnen den Muezzinruf in Deutschland und damit die im Grundgesetz verankerte Religionsfreiheit selbstverständlich ab. Bereits am 16. Oktober hatte ein Häuflein von AfD-Unterstützern ihr „klares NEIN zu den Muezzin-Rufen in Köln“ auf die Straße getragen. In einem am 27. Oktober auf der extrem rechten Internetseite „journalistenwatch“ erschienenen Artikel kündigte Eberhard Kleina, Mitglied der islamophoben „Bürgerbewegung Pax Europa“ (BPE), weitere Proteste vor Ort an. Zugleich kündigte er für Samstag, den 30. Oktober, eine Mahnwache am Kölner Hauptbahnhof an. Das Motto: „Demokratie und Menschenrechte schützen! NEIN zum Muezzinruf!“. Die Mahnwache fand dann – weitgehend ungestört und unbeachtet – und gut beschützt durch die Polizei mit rund 12 Personen vor dem Hauptbahnhof statt. Den Biedermännern und –frauen folgte der Brandstifter. Am frühen Morgen des 19. November versuchte ein bislang noch unbekannter Mann die Zentralmoschee in Ehrenfeld in Brand zu setzen. Das Eingreifen der Security-Mitarbeiter der Moscheegemeinde verhinderte die Vollendung der Tat. Der Täter ist flüchtig. Oberbürgermeisterin Reker bezeichnete die Tat in einer Pressemitteilung als einen „Anschlag auf unsere vielfältige pluralistische und offene Gesellschaft“.

Bonner Bündnis gegen Rechts

2. Januar 2022

Es ist geschafft! Für das Bonner Bündnis gegen Rechts ist der Wahlkampf endlich vorbei. In den zurückliegenden Wochen hat das Bündnis teils mehrmals wöchentlich Wahlkampfstände der AFD begleitet. Das Bündnis hat das selbsterklärte Ziel erreicht, dass die AFD kaum gewählt wird. Die AFD hat in Bonn mit 4,20 % nicht einmal 5% der Zweitstimmen erhalten. Damit hat sie in Bonn eines der niedrigsten Ergebnisse in ganz Deutschland. Die WählerInnen haben ganz klar gezeigt, dass hier kein Platz für rechte Hetze ist. Bonn bleibt bunt!

Nach dem Wahlkampf ist wie immer vor dem Wahlkampf. Das Bündnis befindet sich schon in der Vorbereitung für die Landtagswahl im Mai nächsten Jahres. Auch da wird die AFD natürlich nicht unkommentiert um WählerInnen werben. Deshalb lautet das Motto des Bündnis: „Keine Nazis in die Parlamente Bonn bleibt bunt“.

Schluss mit der katastrophalen Lage der Flüchtenden an der polnisch-belarussischen Grenze!

13. November 2021

Demo-Aufruf am 14.11.: Schluss mit der katastrophalen Lage der Flüchtenden an der polnisch-belarussischen Grenze!

Köln, 12.11.2021 – Die Seebrücke und weitere zivilgesellschaftliche Gruppen rufen am Sonntag, 14.11.2021 NRW-weit zu einer Demonstration in Köln auf. Start ist um 14 Uhr am Hans-Böckler-Platz beim Bahnhof West. Die Protestaktion soll auf die aktuelle Situation im polnisch-belarussischen Grenzgebiet aufmerksam machen.

Flüchtende Menschen sind von Kälte, Nässe, Hunger und Tod bedroht

Dort befinden sich Menschen, die versuchen über Belarus in die EU zu fliehen, schon seit Wochen in einer katastrophalen Lage. Gewaltvoll werden sie an der Einreise nach Polen gehindert und im Grenzgebiet eingekesselt. Kälte, Nässe und Hunger sind sie dabei schutzlos ausgeliefert. Die Situation spitzt sich massiv zu, inzwischen sind auch erste Schüsse gefallen.[1] Einen Weg zurück gibt es für die Flüchtenden nicht, denn auch auf belarussischer Seite stehen bewaffnete Polizist*innen und lassen niemanden zurück ins Land. Weder Hilfsorganisationen noch Journalist*innen dürfen bis zur Grenze vordringen. Offiziell sind bereits zehn Menschen gestorben[2], inoffizielle Zahlen sprechen von siebzig bis 200 Toten[3], teils infolge gewaltsamer Pushbacks von polnischen Grenzsoldat*innen.

Polen höhlt den Rechtsstaat systematisch weiter aus

Solche Pushbacks hat das polnische Parlament Mitte Oktober für legitim erklärt und gleichzeitig die ungeprüfte Ablehnung von Asylanträgen erlaubt.[4] Der Rechtsstaat wird somit systematisch weiter ausgehöhlt. Hunderte Kilometer Stacheldraht werden ausgerollt, die Grenze immer stärker militärisch abgeriegelt. Doch nicht nur in Polen setzt die Regierung auf Entrechtung und Abschottung: Auch in Deutschland verlangt u.a. Bundesinnenminister Seehofer eine stärkere Überwachung der deutsch-polnischen Grenze und hat hunderte Polizist*innen dorthin entsendet.[5]

Die Seebrücke fordert: Grünes Licht für Aufnahme

Angesichts der fatalen Entwicklungen fordert die Seebrücke: Die politische Instrumentalisierung von flüchtenden Menschen an der polnisch-belarussischen Grenze muss ein Ende haben. Mitten in Europa werden vor unseren Augen Grenzzäune gegen schutzsuchende Menschen errichtet. Wir dürfen nicht wegschauen! Wir stellen uns dieser rechten Stimmungsmache und der Gewaltrhetorik entschlossen entgegen. Unsere Solidarität und unser Handeln sind jetzt gefragt. Wir sagen: Stellt die Ampel auf Grün für Aufnahme!

Mit der Demonstration fordert die Seebrücke die geschäftsführende Bundesregierung und die Ampelkoalition als zukünftige Regierung dazu auf,

·        eine direkte Aufnahme der Menschen von der polnisch-belarussischen Grenze in Deutschland sofort zu ermöglichen,
·        den Zugang zu rechtsstaatlichen Asylverfahren für geflüchtete Menschen sicherzustellen und

·        sich für das Ende der Gewalt in den polnischen und deutschen Grenzregionen und für das Ende der illegalen Pushbacks und des Errichtens eines Grenzzauns an der polnisch-belarussischen Grenze einzusetzen.

Die Seebrücke ist eine breite zivilgesellschaftliche und antirassistische Bewegung, die sich für die zivile Seenotrettung, für sichere Fluchtwege und für die dauerhafte Aufnahme von geflüchteten Menschen in Deutschland einsetzt.

Pressekontakt:
Seebrücke Köln

André Weßel

+49 177 7047087

koeln@seebruecke.org

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[1] https://www.rnd.de/politik/belarus-polen-grenze-migranten-von-soldaten-mit-schuessen-eingeschuechtert-5Y5KQJ2TD4XOEI3WCTC6HH6FHM.html

[2] https://www.infomigrants.net/en/post/36166/tenth-migrant-found-dead-on-belaruspolish-border

[3] https://www.focus.de/politik/ausland/zustrom-ueber-belarus-route-schwillt-an-wollen-wir-tausend-tote-im-wald-fluechtlingshelfer-warnen-vor-humanitaerer-katastrophe-an-polens-grenze_id_24386476.html

[4] https://www.zdf.de/nachrichten/politik/polen-belarus-grenze-fluechtlinge-demonstration-100.html

[5] https://www.spiegel.de/politik/deutschland/grenzgebiet-zu-polen-horst-seehofer-kuendigt-verstaerkte-kontrollen-an-a-b7637167-3eaf-40f8-9dab-8d66a95b6c5f

Kundgebung 15.11. Köln: Hände weg von Kuba

13. November 2021

Montag, 15. November, 16:30 Uhr Auf der Domplatte, 50667 Köln 



Hände weg von Kuba – Für Solidarität, keine Aggression!
Schluss mit der Blockade und Einmischung seitens der USA
Seit Anfang 2021 rollt eine internationale Kampagne gegen das sozialistische Kuba, die aus den USA gesteuert und finanziert wird. Ziel ist es, gewalttätige Unruhen zu erzeugen, die Kuba als „unregierbar“ erscheinen lassen, um den USA den Weg für eine Intervention frei zu machen.



Am 11. Juli 2021 randalierten selbsternannte Oppositionelle in kubanischen Städten, griffen Polizeistationen, Supermärkte und Krankenhäuser an. Die Masse der Bevölkerung hielt sich von den Krawallen fern. Für den 15. November 2021 sind in Kuba, aber auch in Deutschland neue Aktionen von rechten Gruppen angekündigt. Sie fordern eine US-Intervention auf Kuba. Das sozialisitische Kuba hat sich durch seine Errungenschaften im Bereich der Bildung und Gesundheit, vor allem aber durch seine internationalen medizinischen HIlfsleistungen, in der Welt viele Freunde gemacht. Freundinnen und Feunde wie wir, die Kuba nicht allein lassen wollen, wenn es angegriffen wird.
Kubas hat das Recht auf seinen eigenen Weg. Ohne Einmischung durch den „Westen“ ohne Militärintervention der USA !

Veranstalter: Freundschaftsgesellschaft BRD-Kuba / Köln

Schweigemarsch mit anschließender Gedenkveranstaltung anlässlich der Pogromnacht vom 9. November 1938, der Ermordung der elf Zwangsarbeiter am 25. Oktober 1944 und der Ehrenfelder Edelweißpiraten und anderer Widerstandskämpfer am 10. November 1944

28. Oktober 2021

Einladung zu einem Schweigemarsch mit anschließender Gedenkveranstaltung anlässlich der
Pogromnacht vom 9. November 1938, der Ermordung der elf Zwangsarbeiter am 25.
Oktober 1944 und der Ehrenfelder Edelweißpiraten und anderer Widerstandskämpfer
am 10. November 1944.


Am 10. November 2021 jährt sich zum 77. Mal der Tag, an dem in der ehemaligen Hüttenstraße, jetzt Bartholomäus-Schink-Straße, 13 Menschen, unter ihnen auch ehemalige Edelweißpiraten, ohne Gerichtsurteil öffentlich vor Hunderten von Zuschauern durch den Strang exekutiert wurden.


Vorher, am 25. Oktober 1944, ermordete die Gestapo am selben Ort 11 Zwangsarbeiter, deren Tod nicht vergessen werden darf.


Wir möchten Sie daher recht herzlich einladen zu einem Schweigemarsch mit anschließender Gedenkveranstaltung für


Mittwoch, 10. November 2021 18 Uhr:
Treffpunkt Körnerstraße in Ehrenfeld,
wo früher die Synagoge stand, die in der Pogromnacht vor 83 Jahren geschändet wurde.


Beginn der Gedenkveranstaltung vor dem Mahnmal
Bartholomäus-Schink-Straße / Venloer Straße: ca. 19 Uhr

Josef Wirges & Rolly Brings
(für das Kuratorium Edelweißpiraten Ehrenfeld)

Weiter Informationen:

Ohne Frieden ist alles nichts – Aber ist das realistisch: Atomwaffen abschaffen? Kampfdrohnen ächten?

28. Oktober 2021

Diskussionsveranstaltung mit FriedensaktivistInnen aus den USA und Deutschland. Mit Verdolmetschung.

Ort und Zeit: Do, 4.11 19:30 im Domforum (Domkloster 3, auf der Domplatte)

Es gelten die aktuell geltenden 3G Regeln (Geimpft, Genesen, Getestet), vergesst nicht den entsprechenden Nachweis mitzubringen!

Im Koalitionsvertrag der neuen Bundesregierung werden wichtige Entscheidungen zu Nuklearbomben und zur Anschaffung von Killer-Drohnen getroffen. Die ganze Welt schaut auf Deutschland und auf Berlin: Können die friedensbewegten Kräfte in Deutschland Schritte für die Ächtung dieser Waffen erkämpfen, die das Völkerrecht und die Menschenrechte, das Klima und das Leben am meisten bedrohen? Wir diskutieren mit zwei Aktivist:innen aus der deutschen und der US-amerikanischen Friedensbewegung über ihre Erfahrungen im Engagement für Frieden und Abrüstung, über die Aktualität der Ächtung von Atomwaffen und Killerdrohnen und über die Rolle, die die internationale Friedensbewegung dafür spielt.

Referent: innen:

BRIAN TERRELL ist seit mehr als 45 Jahren Friedensaktivist und hat an Anti-Atomwaffen-, Antikriegs- und Menschenrechtsprotesten in den Vereinigten Staaten, Lateinamerika, Asien, dem Nahen Osten und Europa teilgenommen. In den frühen 1980er Jahren beteiligte er sich an den Massenprotesten gegen die Pershing-II-Atomraketen in Deutschland. Im Jahr 2009 nahm er an den ersten Protesten gegen Drohnenattentaten auf der Creech Air Force Base in Nevada teil, und von 2010 bis 2018 war er sieben Mal in Afghanistan. Er hat wegen friedlichen Zivilwiderstand mehr als zwei Jahre in Gefängnissen verbracht und wurde aufgrund dieser Proteste aus drei Bundesländern abgeschoben.

ARIANE DETTLOFF, Mitglied der DFG-VK (Deutsche Friedensgesellschaft-Vereinigte Kriegsdienstgegner*innen), ist seit den Protesten gegen die Stationierung der US-Atomraketen Pershing II in Mutlangen aktiv gegen Krieg und Rüstung. Derzeit führt sie Prozesse gegen die Stationierung und „Modernisierung“ der US-Atombomben in Büchel in der Eifel, die im Rahmen der sogenannten Nuklearen Teilhabe von Bundeswehrpiloten abgeworfen werden sollen. In mehreren Aktionen Zivilen Ungehorsams hat sie die Vorbereitungen dazu gestört und wurde wegen „Hausfriedensbruchs“ angeklagt.

Moderation Stefanie Intveen, DFG-VK

Veranstalter: Kölner Friedensforum, Katholisches Bildungswerk Köln, DFG VK Köln, pax christi – Guppe Köln

Atomwaffen und bewaffnete Drohnen ächten, Abrüstung Jetzt! Demo mit Protestaktionen vor Parteizentralen anlässlich der Koalitionsverhandlungen.

28. Oktober 2021

Mi., 3.11.2021

  • Mahnwache um 15.30 Uhr Büro der Grünen, Ebertplatz 23
  • Beginn Demonstration: 16.30 Uhr vor Büro der SPD, Magnusstraße 18b anschließend gemeinsame Demo zu den Büros der FDP, Breite Straße 159 und der CDU, Unter Taschenmacher 2

Redner: U. a. Brian Terrell, US-Aktivist gegen Atomwaffen und bewaffnete Drohnen

Die Auswirkungen weltweiter kriegerischer Konflikte sind verheerend – in Afghanistan haben 20 Jahre NATO-Krieg unter dem Einsatz von bewaffneten Drohnen haben ein verarmtes und zerstörtes Land hinterlassen, noch nie waren so viele Menschen auf der Flucht vor Armut und Krieg wie heute. Die Beseitigung von Kriegsursachen und die Realisierung von Friedensursachen sind die drängendsten Herausforderungen unserer Zeit, damit auf diesem Planeten alle Menschen dauerhaft würdig leben können. Wir rufen daher anlässlich der Koalitionsverhandlungen alle zu einer Demo und Protestaktionen vor den Parteizentralen der FDP, der CDU, den Grünen und der SPD auf, um der Notwendigkeit einer friedenspolitischen Wende, einer Politik der internationalen Verständigung und der Abrüstung öffentlich Gehör zu verschaffen.

Anfang diesen Jahres ist der Atomwaffenverbotsvertrag der Vereinten Nationen in Kraft getreten – eine Errungenschaften der globalen Kampagne für die Abschaffung von Atomwaffen (ICAN), die den Beitritt der BRD zum Verbotsvertrag fordert. Über hunderttausend Bürgerinnen und Bürger haben sich in der letzten Legislatur für Reduzierung der Rüstungsausgaben ausgesprochen, die Pläne des Verteidigungsministerium für die Bewaffnung von Drohnen sind im letzten Jahr aufgrund der Kritik aus der Zivilgesellschaft gestoppt worden, die Stimmen für eine Ächtung dieser Waffen wachsen. Diese dringend notwendigen friedenspolitischen Forderungen finden sich bisher nicht im veröffentlichten Sondierungspapier der sich abzeichnenden „Ampel-Koalition“ wieder, die Ausrüstung der Bundeswehr mit Killerdrohnen und die weitere Erhöhung des Rüstungsetats stehen weiter im Raum.

Jetzt kommt es darauf an, die Öffentlichkeit für diese Fragen zu sensibilisieren und die Abgeordneten mit unseren Forderungen zu konfrontieren:

  1. Der Militärhaushalt darf nicht weiter erhöht werden, sondern Abrüstungsschritte sind dringend notwendig, auch um die staatlichen Mittel für Gesundheit, Bildung, Soziales, Klimagerechtigkeit und zivilen Friedensdienst in der dringend notwendigen Höhe aufzustocken.
  2. Die nächste Bundesregierung soll den Beitritt Deutschlands zum Atomwaffen-Verbots-Vertrag (AVV) vollziehen und den Beschluss des Deutschen Bundestages aus dem Jahr 2010 umsetzen, die in Deutschland stationierten Atomwaffen abzuziehen zu lassen. Es darf keine neue atomare Aufrüstung geben. Konkret heißt das:
    • dem Atomwaffenverbotsvertrag beizutreten und dazu als ersten Schritt als Beobachterin bei der im März 2022 stattfindenden Vertragsstaatenkonferenz des AVV teilzunehmen
    • die Beschaffung neuer Atomwaffen-Trägerflugzeuge für die Bundeswehr zu stoppen
    • sich für den Abzug aller US-Atombomben aus Deutschland einzusetzen
  3. Die Bundeswehr darf nicht mit bewaffneten Drohnen ausgestattet werden. Der Einsatz dieser Waffen, die dauerhafte Drohung eines tödlichen Angriffs aus der Luft, ist Terror gegen die Zivilbevölkerung und verschärft die Spirale von Hass und Gewalt. Bewaffnete Drohnen müssen international geächtet werden.

Um die Öffentlichkeit, die Abgeordneten und Parteien die Dringlichkeit unserer Forderungen während Koalitionsvereinbarungen nahezubringen, werden wir am 4. November demonstrieren und vor die Parteibüros in Köln ziehen.

Wir rufen dazu auf, sich zahlreich hieran zu beteiligen, um der Öffentlichkeit wie den Abgeordneten deutlich zu machen, dass es jetzt einen echten Politikwechsel braucht.

Matinée: Kinder des Widerstandes

4. Oktober 2021

Herzlich laden wir ein zur Vorstellung des Buchs Kinder des Widerstandes aus Köln und Umgebung. . Darin schreiben Kinder und Enkelkinder von Widerstandskämpfern gegen das Nazi-Regime aus Köln. Einige berichten über den
rechtsrheinischen Widerstand, so dass die Vorstellung des Buches im Naturfreundinnen-Haus Kalk – im Herzen der „schäl Sick“ – passend ist. Autorinnen lesen aus ihren Texten und berichten, wie sie ihre Eltern erlebten. Es geht ihnen nicht nur um Geschichte, sondern auch darum, wie sie heute mit dem Erbe ihrer Eltern umgehen und das heute Widerstand gegen Rechts dringend notwendig ist. Auf eine spannende Gesprächsrunde nach den Vorträgen freuen sich:


Kinder des Widerstandes
Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA) Köln
Kalker NaturFreund*innen

Matinée
Kinder des Widerstandes
Sonntag 10.10.2021 · 11 bis 15 Uhr
NaturFreund*innen-Haus Köln-Kalk
Kapellenstr. 9a · 51103 Köln
U-Bahn Kalk-Kapelle

Filmpremiere: Walter Kaufmann – Welch ein Leben!

19. September 2021

Kinodokumentarfilm von Karin Kaper und Dirk Szuszies
In ehrendem Gedenken an Walter Kaufmann

Premiere in Köln im Odeon Severinstraße 81 am Sonntag 3.10.21 um 14 Uhr

Premiere in Bonn in der Neuen Filmbühne am Mittwoch 6.10.21 um 17.30 Uhr

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