Einladung zum gemeinsamen Gedenken an den rassistischen Bombenanschlag in der Probsteigasse

9. Januar 2026
9. Januar 2026
4. Januar 2026
27.Januar, Gedenkveranstaltung, Universität
Wenn kritisches Denken mit Machtpolitik unterdrückt wird, wenn Studierende Gelerntes nicht mehr hinterfragen dürfen, werden Demokratie und Menschlichkeit Schaden nehmen. Die Unabhängigkeit von Forschung und Lehre muss verteidigt werden und frei sein von politischer und finanzieller Einflussnahme. Deshalb wollen wir an diesem 27. Januar erinnern an die NS-Geschichte der 1919 neu gegründeten Kölner Universität.
Erinnern – eine Brücke in die Zukunft weiterlesen »4. Januar 2026
So. 4. Januar 2026, 14.00–17.00 Uhr
Treffpunkt Villa Schröder, Stadtwaldgürtel 35, 50933 Köln
Gedenkgang, 5 km, ca. 3 Stunden
Spende erwünscht / Anmeldung erforderlich unter geschichte@petershof.org
Referent:innen:
Roland Schüler,
Peter Trinogga,
Benjamin Peterle
Hildegard Jahn-Schnelle
Am 4. Januar 1933 trafen sich in Köln auf Initiative des Bankiers Kurt von Schöder in seiner Villa zwei Menschen, die das Schicksal Deutschlands und der Welt bestimmten. Adolf Hitler, der gerne Reichskanzler werden will, es durch Wahlen aber nicht geschafft hat. Und der Berater von Reichspräsident Hindenburg, der frühere Reichskanzler von Papen. Eine konservativ-nationale Regierung mit Beteiligung der Nazis steht im Raum. Doch wer wird Reichskanzler? In der Villa Schröder begann es und 1945 endetet das tausendjährige Reich in Schutt und Asche.
Von der Villa Schröder gehen wir durch die braune Vergangenheit Braunsfelds. Dort treffen wir auf das Rechercheteam zur Friedrich-Schmidt-Str. 54a. Hildegard Jahn-Schnelle spricht zum Gedenkort Deportationslager Köln-Müngersdorf. Wir erinnern an die vielen Menschen, die verfolgt und getötet wurden.

Am Petershof in Müngersdorf gibt es einen Einblick in die Hitlerjugendvergangenheit des Hofes.
4. Januar 2026
Benedict Doege, Stadtbezirksvorsitzender der Jungen Union (JU) in Köln-Lindenthal, hatte über seine Internetseite „Gegen das Gendern“ für den 3. Oktober, dem „Tag der deutschen Einheit“, zur „patriotischen Wanderung“ am Hermannsdenkmal bei Detmold aufgerufen. Etwa 120 Personen nahmen mit zahlreichen Deutschland-Fahnen an dieser Aktion teil. Darunter Mitglieder der AfD Lippe und Personen, die mit der von einem extremen Rechten angeführten „Aktion Hermannsland“ verbunden sind. Dieser war lange bei den „Jungen Nationalisten“ (JN) aktiv. Auch die „Freischar Westfalen“ hatte die Veranstaltung im Vorfeld beworben. Veranstalter Doege, Student für Deutsch und Geschichte auf Lehramt, äußerte gegenüber der Jungen Union NRW, ihm seien keine Personen aus der extremen Rechten bekannt und es habe sich auch niemand als solcher zu erkennen gegeben. Eine wirkliche Aufarbeitung dieses Vorfalls ist dies nicht.
Neues vom rechten Rand weiterlesen »4. Januar 2026
Bergisch Gladbach, Reichsprogromnacht
Seit 35 Jahren findet, nur unterbrochen in der Zeit der Versammlungsverbote während der Corona-Pandemie, jedes Jahr um den Jahrestag der Reichspogromnacht eine antifaschistische Mahnwache in Bergisch-Gladbach statt. Der Ort dieser Kundgebung ist nicht zufällig gewählt: In unmittelbarer Nähe befanden sich bis vor wenigen Jahren die Gebäude der Stella-Werke, die der SA 1933 als „wildes KZ“ dienten. Dort wurden unmittelbar nach der Machtübertragung an die Nazis Antifaschisten aus der Arbeiterbewegung, in erster Linie Kommunisten, gefangen gehalten und gequält.
15.11.: Mahnwache in Bergisch-Gladbach weiterlesen »4. Januar 2026
Am 27. November fand im Naturfreundehaus Kalk die Jahreshauptversammlung der Kölner VVN-BdA statt. Anders als in den Vorjahren war sie schlecht besucht, ob das am Termin mitten in der Woche lag (die früheren Versammlungen wurden meist samstags abgehalten), sollte der neu gewählte Vorstand prüfen und den Wochentag möglicherweise wieder ändern. Der Tätigkeitsbericht des Vorstands lag der Versammlung schriftlich vor, er liegt dieser Ausgabe unserer Zeitung bei, damit sich alle Kameradinnen und Kameraden informieren können.
Jahreshauptversammlung: Große Projekte geplant weiterlesen »4. Januar 2026
Wer sich über den Widerstand gegen den Faschismus in Köln, seine Akteure, Organisationen und Formen informieren möchte, kommt an der neuen Schriftenreihe des NS-Dokumentationszentrums nicht vorbei. Unter dem Reihentitel „Widerstand und Verweigerung in Köln 1933-1945“ keinesfalls vorbei. Gerade wurde der Öffentlichkeit der zweite Titel der Reihe, die auf 5 umfangreiche Bände konzipiert ist und im Berliner Metropol-Verlag erscheint, in einer gut besuchten Veranstaltung im EL-DE-Haus vorgestellt. Die beiden Autoren Dr. Ulrich Eumann (leider bereits vor einigen Jahren viel zu früh verstorben) und Dr. Thomas Roth beschäftigen sich darin mit dem kommunistischen Widerstand, den Kölner Kämpfern für die spanische Republik und dem Nationalkomitee Freies Deutschland, der größten und breitesten Widerstandsorganisation in unserer Stadt, die zwischen 1943 und November 1944 aktiv den Nazifaschismus bekämpfte und Konzepte für ein freies Deutschland entwickelte. Es ist noch nicht möglich, den umfangreichen Band ausführlich zu besprechen aber bereits die Buchvorstellung machte neugierig. Aus diesem Grund unsere Empfehlung: Wer genau Bescheid wissen möchte, beschaffe sich im EL-DE-Haus oder der Buchhandlung seines Vertrauens den Band (und seinen Vorgänger, in dem der Widerstand von Sozialdemokrat(inn)en und Gewerkschafter(innen) behandelt wird.
Bibliographische Angaben: Ulrich Eumann, Thomas Roth: Kommunisten und Kommunistinnen gegen NS-Regime und Faschismus, Widerstand und Verweigerung in Köln Bd.2, Metropol Verlag, 637 Seiten, ISBN 978-3-86331-833-8, 39 Euro
4. Januar 2026
Auf dem Bonner Friedensplatz haben Dutzende „Mütter für den Frieden „ am Samstagnachmittag 15.11.2025 eine Mahnwache am Friedensplatz abgehalten.
Ich habe meine Kinder zum Frieden und nicht als Kanonenfutter erzogen“, sagte eine Mutter zweier Söhne im Alter von 22 und 26 Jahren. Auch eine weitere Teilnehmerin der Mahnwache, äußerte sich: „Wir geben unsere Stimme für den Frieden“. Die Frauen sind Teil der Bewegung „Mütter für Frieden“, die vor kurzem gegründet wurde und bereits 600 Mitglieder hat. Die Aktion fand am Samstag auch in anderen Städten Deutschlands statt. Die Aktion der Mütter richtet sich gegen die Kriegstüchtigkeit und die damit verbundene Wehrpflicht.
4. Januar 2026
Die AfD-Stadtratsfraktion von Bonn hat nur noch 3 Mitglieder.
OB-Kandidat Wolfgang Truckenbrodt trat der Fraktion nicht bei, weil Gerald Christ ihm den Vorsitzendenposten wegschnappte.