Mahnmal am Hansaring soll würdiger gestaltet werden
4. September 2026
Im April tagte im NS-Dokumentationszentrum ein erster Runder Tisch, an dem Vertreter*innen des NS-Dok, des Verein EL-DE-Haus, der VVN, der Bezirksvertretung Innenstadt sowie des Grünflächen- und Friedhofsamtes der Stadt Köln und des Denkmalschutzes teilnahmen.
Ein erster Schritt, um in die weitere Planung zu gehen, war jetzt der Beschluss der Bezirksvertretung Innenstadt, die auf ihrer Juni-Sitzung einen gemeinsamen Antrag von Bündnis 90/Die Grünen, SPD, CDU, FDP, VOLT und die Linke dazu angenommen hat (bei Enthaltung der AFD).
Der Gedenkstein und seine Umgebung sollen ihrer „erinnerungskulturellen Bedeutung gemäß“ so gestaltet werden, dass sie „eine deutlich höhere Sichtbarkeit“ bekommen, heißt es in dem Beschluss.
Die Inschrift „Hier ruhen sieben Opfer der Gestapo – Dieses Mal erinnere an Deutschlands schandvollste Zeit“ ist kaum mehr lesbar. Die Bepflanzung soll schöner gestaltet werden.
Eine Info-Stele soll zukünftig auf die historische Bedeutung des Ortes hinweisen.
Das Mahnmal, das zugleich Grabstätte ist, war das erste in Köln, das an die faschistischen Verbrechen erinnerte und wurde bereits kurz nach Ende des Krieges errichtet.




