Ostermarsch Köln 2026: Gemeinsam für Frieden und gegen den Abbau sozialer und demokratischer Rechte
10. Mai 2026
Ein buntes Bild bot sich den Passant(inn)en am Ostersamstag in Köln: Mehr als tausend Menschen, darunter auffällig viele junge Leute, demonstrierten gegen die Kriegspolitik von NATO, EU und Bundesregierung sowie den damit verbundenen Abbau sozialer und demokratischer Rechte. Auch Mitglieder unseres Verbandes aus verschiedenen Städten der Region (und natürlich aus Köln) waren dabei und zeigten (im wahrsten Sinne des Wortes) Flagge.
Bunt war auch der Reigen der Redner(inn)en: Es gab junge Leute wie Elio vom Schulstreikkomittee und Alte wie Hanna Jaskolski, Friedensaktivistin seit Jahrzehnten, die ein aktuell gebliebenes Kästnergedicht vortrug. Es sprachen Thilo Nicklas für den Kölner DGB, Nina Herbert, Vertrauensfrau der IG Metall bei Ford trug die Friedensresolution des Vertrauensleutekörpers des Kölner Unternehmens vor und der Vorsitzende des Asta der Universität zu Köln berichtete u.a. vom Kampf um eine ausschließlich zivile Nutzung von Forschung und Lehre.

Bei einer Zwischenkundgebung auf der Mechtildisstraße, an der Stelle, an der hunderte Demonstrant(inn)en bei der letzten Demonstration zum Antikriegstag von der Polizei stundenlang eingekesselt worden waren, gab es ein Grußwort der Initiative „Rheinmetall entwaffnen!“ und am Chlodwigplatz stellte Claudia Lenden (Bündnis für gemeinwohlorientiertes Gesundheitswesen) den ursächlichen Zusammenhang zwischen Aufrüstung und Sozialabbau her.
Auch die in vielen Teilen der Welt tobenden Kriege wurden natürlich thematisiert: Ferdos Dini, iranische Frauenaktivistin zeigte auf, dass Gegnerschaft zum US-israelischen Krieg gegen den Iran und Kampf gegen die Mullah-Regierung keinen Widerspruch darstellen und Jules El-Khatib von der Deutsch-Palästinensischen Gesellschaft rief zur Solidarität mit den Menschen in Palästina auf. Alle Reden sind unter
https://koelner-friedensforum.org
auf der Homepage des Kölner Friedensforums im Wortlaut veröffentlicht.
Wir beschränken uns deshalb an dieser Stelle auf einige Impressionen.




