Termine
28. Februar 2026
Samstag, 7. März 2026, 14 Uhr: Hitlers Weg in den Zweiten Weltkrieg und wie die Hitlerjugend in den Petershof kam.
Die völkerrechtswidrige Remilitarisierung des Rheinlands ab dem 7. März 1936 war ein entscheidender Schritt von Hitler in seiner Vorbereitung des Zweiten Weltkriegs. Auch in Köln kehrte die Wehrmacht in ihre alten Kasernen zurück. Eine Reitergruppe der Hitlerjugend musste daher eine Kaserne in Köln-Riehl verlassen und die Stadt Köln stellte ihr die leer stehenden Wirtschaftsgebäude des Petershofs in Köln-Müngersdorf zur Verfügung. Heute wird der Petershof von einem genossenschaftlichen Kultur- und Wohnprojekt wieder nutzbar gemacht. Ort: Petershof, Lövenicher Weg 9-11, 50933 Köln-Müngersdorf
14.00–15.30 Uhr: „Hitlers rheinische Ouvertüre“. Zur Wiederbesetzung der entmilitarisierten Zone am Rhein vom 7. März 1936. Vortrag von Dr. Alexander Wolz mit anschließender Aussprache
15.30–16.00 Uhr: Pause mit Snacks und heißen Getränken, und Führung durch das ehemalige „Reiterheim“ der HJ
16.00–17.30 Uhr: „Denkmal der Zukunft – Mahnmal der Vergangenheit“. Wir werden über die Tätigkeit der Hitlerjugend im Petershof berichten und wie hier junge Menschen auf die nationalsozialistische Ideologie eingeschworen und ganz praktisch auf ihren Einsatz im Krieg vorbereitet wurden. hof.org/geschichte/
Abschluss: Gang zum „Gedenkort Deportationslager Köln-Müngersdorf 1941–1945“, der sich in unmittelbarer Nähe des Petershofs befindet.
Donnerstag, 19. März, 18 Uhr: 80 Jahre Entnazifizierung: Grandios gescheitert oder doch etwas gelernt? Anfang März 1946 legten die Alliierten mit dem „Gesetz zur Befreiung von Nationalsozialismus und Militarismus“ die Entnazifizierung in deutsche Hände. Doch darüber, wie erfolgreich die Entnazifizierung der Deutschen war, gehen die Meinungen auseinander. Es diskutieren Christoph Schäfer (Deutschlandfunk) und die Historikerin Dr. Hanne Leßau (NS-Dok) mit dem Autor Jakob Springfeld und dem Historiker Dr. Johannes Spohr, NS-Dok, Appellhofplatz 23-25




